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Integrationsvertrag

Chronische Wunden – Kasse bohrt Budget auf

Veröffentlicht:

HAMBURG. Die DAG-Gesundheit will durch einen Integrationsvertrag alle Beteiligen bei der Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden vernetzen. Die Kasse setzt dafür auf eine digitale Wundplattform. Diese erlaube beispielsweise das Hochladen von Fotos oder die Eingabe von Informationen über den Wundstatus. Das spare Zeit und verhindere Mehrfachuntersuchungen.

Versicherten wird eine „individuelle Therapie mit modernen Wundauflagen ohne Budgetgrenzen“ in Aussicht gestellt. Teil des Vertrags sei eine Verbandsstoffpauschale, sodass Ärzte ohne Budgetgrenzen Verbandsstoffe aller Hersteller verordnen können. Gegenwärtig nähmen bundesweit fast 100 Ärzte an dem Vertrag teil.

Einschreiben können sich Versicherte mit Ulcus cruris bei Gefäßerkrankungen am Bein, mit Dekubitus oder bei Wunden, die durch das diabetische Fuß-Syndrom hervorgerufen wurden. (eb)

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