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Prävention

Corona-Pandemie macht Privatpatienten zu Vorsorge-Muffeln

Nicht wenige Privatpatienten lassen in der Coronavirus-Pandemie Termine für Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen sausen. Der Hauptgrund dafür: Angst vor Ansteckung, zeigt eine Befragung.

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Köln. Wegen der Corona-Pandemie verzichten Privatpatienten auf Kontroll- oder Vorsorgeuntersuchungen. Das zeigt eine Befragung von 516 Vollversicherten durch das Kölner Unternehmen Assekurata Solutions vom November 2020. Dabei hatten 21,5 Prozent angegeben, dass sie Kontroll- oder Vorsorgetermine beim Arzt nicht wahrgenommen haben.

Frauen blieben den Untersuchungen deutlich häufiger fern (27 Prozent) als Männer (15 Prozent). Die Hauptgründe waren die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und Terminverschiebungen.

44 Prozent geben an: Lebensqualität hat sich verschlechtert

Assekurata wollte von den Kunden der privaten Krankenversicherer (PKV) auch wissen, wie sich die Pandemie auf sie auswirkt. Bei jeweils mehr als 70 Prozent haben sich demnach weder der körperliche noch der mentale Zustand verändert.

44,4 Prozent gaben allerdings an, dass sich die Lebensqualität verschlechtert hat – wegen der Kontaktbeschränkungen, fehlender Freizeitmöglichkeiten und beruflicher Belastungen. Bei 22 Prozent der Vollversicherten hat sich der mentale Gesundheitszustand verschlechtert, bei 19 Prozent der körperliche. (iss)

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