Coronavirus-Epidemie

Gleichzeitig 1500 Anrufer in den TSS-Leitungen

Die Steuerung der Patienten über die 116 117 funktioniert, so die KBV. Am vergangenen Samstag wählten rund 89.000 Bürger die Terminservicestellen an.

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Berlin. Die Terminservicestellen (TSS) leisten einen Beitrag zur Steuerung der Corona-Epidemie. Die 116 117 sei die einzige Nummer, die bei diesem Thema richtig gut funktioniere, sagte KBV-Sprecher Dr. Roland Stahl am Dienstagabend auf Anfrage.

Die bundesweite Bereitschaftsdienstnummer wird stark in Anspruch genommen. In die Knie gegangen sei sie bislang lediglich einmal, als im Januar in Niedersachsen die Leitungen zusammenbrachen, sagte Stahl.

Am Samstag (7. März) erreichten 89.000 Anrufer die Nummer, am Sonntag 75.000. Zwischen 18 und 20 Prozent hörten sich lediglich den Infotext zur Coronakrise an, ohne sich weiterschalten zu lassen.

Einen Peak verzeichnete die Nummer am Montag. Zwischen 9 und 10 Uhr – also binnen einer Stunde – seien 11.400 Anrufe eingegangen. Zeitweilig waren 1500 Anrufer gleichzeitig in den Leitungen. Für einen solchen Ansturm sei das System eigentlich nicht konzipiert.

Die KV Bayerns hat zusätzliches Personal eingestellt, um dem Ansturm auf die 116117 Herr zu werden. Da beim Personal für die Bereitschaftsdienstnummer ein medizinischer Hintergrund vorausgesetzt wird, sei dieses derzeit schwer zu finden, sagte Stahl. (af)

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