Integrierte Versorgung

Deutsches Know-how für Holland

Die OptiMedis AG, spezialisiert auf die Umsetzung populationsbezogener IV-Projekte, ist jetzt auch in den Niederlanden tätig.

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HAMBURG. Die Performance des IV-Projekts "Gesundes Kinzigtal" beeindruckt über die Grenzen Deutschlands hinaus: Ein Medienbericht darüber in den Niederlanden stieß auf Interesse bei Kostenträgern und Ministerien.

Das bewog die Hamburger Managementgesellschaft OptiMedis AG einen holländischen Ableger zu gründen. Zusammen mit dem einheimischen Beratungsunternehmen Adstrat Consulting als Mehrheitsgesellschafter wurde die OptiMedis Nederland B.V. mit Sitz in Leiden, nördlich Den Haag aus der Taufe gehoben.

"In den Niederlanden gilt die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal als Vorbild für den Aufbau von populationsbezogenen regionalen Versorgungsnetzen", versichert OptiMedis-Vorstand Helmut Hildebrandt. Erste Partner wurden bereits gewonnen.

Mit zwei Gesundheitszentren in der Gemeinde Nijkerk habe man einen mehrjährigen IV-Vertrag geschlossen. Starten soll das Projekt Anfang 2015 mit Programmen für COPD und Wundmanagement. Entsprechende Verträge würden mit der größten niederländischen Krankenkasse, der Achmea verhandelt, heißt es in einer Mitteilung von OptiMedis.

Weitere IV-Projekte würden derzeit in der Stadt Nieuwegein in der Provinz Utrecht und anderen Regionen entwickelt.

In den Niederlanden sei vor allem eine Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung sowie ambulanter Pflege gefragt, erläutert Jurriaan Pröpper, Partner von Adstrat und Geschäftsführer OptiMedis Nederland. Trotz einer umfassenden Gesundheitsreform vor acht Jahren würden die Gesundheitsausgaben stetig steigen.

OptiMedis hat mit dem Kinzigtal-Projekt bereits bewiesen, dass gezielte Prävention und strukturierte Behandlungen zu Kosten deutlich unter der RSA-Norm führen können: So blieben der AOK Baden-Württemberg 2012 aus den Zuweisungen des Gesundheitsfonds pro Versichertem der Versorgungsregion Kinzigtal Einnahmen von 146 Euro. (cw)

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