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Cannabis-Legalisierung

Drogenbeauftragter fordert Debatte über THC-Obergrenze

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung fordert, vor einer Freigabe von Cannabis in Deutschland über eine Obergrenze des psychoaktiven Wirkstoffs THC zu diskutieren.

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Vor einer Cannabis-Legalisierung sollte darüber gesprochen werden, ob eine THC-Obergrenze sinnvoll sein könnte, so der Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 

Vor einer Cannabis-Legalisierung sollte darüber gesprochen werden, ob eine THC-Obergrenze sinnvoll sein könnte, so der Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

© Iarygin Andrii / stock.adobe.com

Berlin. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert, fordert vor der Legalisierung von Cannabis in Deutschland eine Debatte über eine Obergrenze des psychoaktiven Wirkstoffs THC. „Der THC-Gehalt hat sich in den letzten Jahren durchschnittlich verdreifacht. Ein Joint aus den 70ern ist mit dem heutigen nicht mehr vergleichbar“, sagte Blienert der „Welt am Sonntag“. Man müsse „ernsthaft diskutieren“, ob eine THC-Obergrenze für den Cannabis-Freizeitkonsum im Zuge der Legalisierung eingeführt werden sollte.

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Gegner einer Obergrenze argumentieren Blienert zufolge, dass so der Schwarzmarkt nicht eingedämmt werde. Befürworter führten die Risiken gerade von potentem Cannabis ins Feld. „Beide Argumente halte ich für nachvollziehbar. Wir werden sehen, wo wir am Ende des Prozesses landen“, sagte der Drogenbeauftragte. Die Bundespsychotherapeutenkammer hatte sich unlängst für eine THC-Obergrenze ausgesprochen.

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Die Ampel-Parteien hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, eine „kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften“ einzuführen. Ende des Jahres soll ein Gesetzentwurf dafür vorlegt werden. (dpa)

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