Impfzertifikat

EU-Vertreter noch im Clinch

Veröffentlicht:
Brüssel. Wenige Wochen vor dem geplanten Start eines europaweit gültigen COVID-Impfzertifikats im Juni streiten Vertreter des Europaparlaments und der EU-Staaten über die Details. Am Dienstagabend sollten sich Unterhändler der Institutionen treffen. Falls es keine Einigung gibt, könnten am Mittwoch und Donnerstag weitere Verhandlungsrunden folgen, hieß es. Das Zertifikat soll ein fälschungssicherer Nachweis für eine Corona-Impfung, einen frischen Test oder eine überstandene COVID-Erkrankung sein. Ziel ist einfacheres Reisen in Europa. Diskutiert wird, welchen Status frisch Getestete haben sollen und wer für die Testkosten aufkommt.

Das EU-Parlament setzte sich für kostenlose Tests ein. Die Einmischung des EU-Parlaments wollen allerdings nicht alle EU-Staaten, weil dies in die Kompetenz der Länder fällt. Außerdem ging es um die Frage, ob das Zertifikat automatisch Reisefreiheit in Europa bedeutet oder ob und wie die EU-Staaten diese einschränken können. (dpa)

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Thomas Georg Schätzler

DAS MUSS MAN SICH MAL AUF DER ZUNGE ZERGEHEN LASSEN

Da streiten sich die EU-Länder darüber, ob das Zertifikat automatisch Reisefreiheit in Europa bedeutet oder ob und wie die EU-Staaten diese einschränken wollen.

- Strittig ist auch, ob im geplanten EU-Impfnachweis der Name der Corona-Vakzine im Impfpass stehen darf?
- Mit den neuen EU-Impfnachweisen – elektronisch oder auf Papier – soll das Zertifikat lediglich aussagen, dass jemand geschützt sein könnte, aber nicht, was geimpft worden sei?
- Werden dann auch Namen, Geburtsdatum, Geschlecht, Blutgruppe, Notfalldaten vertraulich bis streng geheim gehalten?
- Das Zertifikat soll zugleich ein fälschungssicherer Nachweis für eine Corona-Impfung, einen frischen Test oder eine überstandene COVID-Erkrankung sein?
- Dann ist es völlig unlogisch und gehört gar nicht zur Sache, wer für die Testkosten aufkommt?
- Das können doch die einzelnen Länder selbst regeln, es hält doch nur das Procedere auf!
- Wer hat sich denn bloß in dem Europäischen Wasserkopf diesen versorgungsfernen Schwachsinn ausgedacht?
- Wie sollen denn mit den geplanten EU-Impfnachweisen Reisen, auch über europäische Grenzen hinaus, problemlos möglich werden, wenn nicht alle Impfungen lückenlos eingetragen werden?

So ein Unfug kann nur unterstützt von einer irrational verträumten WHO stammen, die im März 2020 offiziell vom Maskentragen für Alle abgeraten, und im März/April 2021 auf dem Höhepunkt der 3. PANDEMIE-WELLE das Ende von SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Erkrankungen herbei fantasiert hatte.
Vgl. https://www.doccheck.com/de/detail/articles/32644-gefaehrdungsbeurteilung-sars-cov-2-covid-19-setzt-unser-verstand-aus

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund


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