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Sachsen-Anhalt

EU fördert Altersforschung

16 neurowissenschaftliche Forschungsprojekte sollen in Sachsen-Anhalt die Modellregion "Autonomie im Alter" voranbringen. Geldgeber ist die EU.

Veröffentlicht:

MAGDEBURG. Sachsen-Anhalt soll zur Modellregion "Autonomie im Alter" entwickelt werden. 16 entsprechende neurowissenschaftliche Forschungsprojekte sollen ab 2014 zunächst über drei Jahre mit 15,2 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert.

"Gerade in den Neurowissenschaften und in der Medizintechnik haben wir in Sachsen-Anhalt eine exzellente Forschungsbasis. Durch die Förderung entsprechender Projekte wollen wir einen Impuls geben, um die Ergebnisse aus diesem Bereich stärker wirtschaftlich zu nutzen und die medizinische Versorgung von Menschen im Alter zu verbessern", so Wissenschaftsminister Hartmut Möllring.

Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft gehöre dies zu den wichtigen Herausforderungen der Zukunft.

Systematisch sollten deshalb Forschungsergebnisse der Universitäten Halle und Magdeburg, des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen, des Leibniz-Instituts für Neurobiologie, der Hochschulen Harz und Anhalt im engen Miteinander mit der heimischen Wirtschaft in Innovationen umgesetzt werden.

Über die anwendungsorientierten Modellprojekte erfolge zudem die vom Wissenschaftsrat empfohlene enge Vernetzung zwischen der epidemiologischen Forschung, den Pflege- und Gesundheitswissenschaften in Halle und den Neurowissenschaften und den neuroaffinen Teildisziplinen in Magdeburg.

In den vergangenen Monaten hatte eine interministerielle Arbeitsgruppe "Autonomie im Alter" unter Federführung des Wissenschaftsministeriums Projektideen erarbeitet.

Zu den Schwerpunkten zählen die Erforschung des menschlichen Alterungsprozesses, die Telemedizin, die Präventions- und Ernährungsforschung sowie die Forschung zur Entstehung von Volkskrankheiten. (zie)

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