Hilfe für Frauen in Afghanistan

EU gibt 140 Millionen Euro für bessere Gesundheitsversorgung von Frauen in Afghanistan frei

Jutta Urpilainen, EU-Kommissarin für Internationale Partnerschaften, betoint bei der 78. UN-Vollversammlung in New York, dass dieser Schritt nicht die Anerkennung des Taliban-Regimes bedeute.

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Brüssel/Kabul/New York. Die Europäische Union gibt 140 Millionen Euro an Finanzmitteln zur Stärkung der afghanischen Bevölkerung frei. Wie es am Mittwoch hieß, stamme die Tranche aus Geldern, die im Dezember 2022 eingefroren worden seien, nachdem das Taliban-Regime in Kabul ein Beschäftigungsverbot für Frauen – auch unter dem Dach der Nichtregierungsorganisationen im Land – verhängt hatte. Das Geld solle unter anderem der besseren Gesundheitsversorgung von Frauen in Afghanistan dienen.

Wie Jutta Urpilainen, EU-Kommissarin für Internationale Partnerschaften, in New York im Rahmen der 78. UN-Vollversammlung sagte, werde mit der Freigabe der Mittel keineswegs die Legitimität der Taliban-Regierung in Kabul anerkannt. Erst vor Kurzem hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor gewarnt, dass unter dem Taliban-Regime bald acht Millionen Afghanen im Land von jedweder medizinischen Versorgung abgeschottet werden könnten. (maw)

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