Direkt zum Inhaltsbereich

DMP vor dem Ende?

Fachärzte fordern Rettung der Pauschalen

„Ohne adäquate Gegenfinanzierung werden die strukturierten Behandlungsprogramme nicht weiterbestehen“, warnt SpiFa-Chef Dr. Dirk Heinrich vor einem Verschwinden dieser Behandlungsform.

Veröffentlicht:

BERLIN. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschland (SpiFa) warnt vor einer Streichung der DMP-Programmkostenpauschale. „Ohne adäquate Gegenfinanzierung werden die strukturierten Behandlungsprogramme nicht weiterbestehen“, warnt SpiFa-Chef Dr. Dirk Heinrich vor einem Verschwinden dieser Behandlungsform.

Die geplante Streichung der Pauschale ist Teil einer umfassenden Reform des Finanzausgleichs der Kassen untereinander. Bislang erhalten Kassen gut 145 Euro je Versichertenjahr der eingeschriebenen Patienten zusätzlich aus dem Gesundheitsfonds.

Heinrich verweist darauf, dass durch die DMP die Morbidität sinke und Kosten eingespart würden. Die Bundesländer hatten Ende voriger Woche vor Qualitätseinbußen durch ein DMP-Ende gewarnt. (af)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Auswirkungen auf ambulante Versorgung

MEDI-Umfrage: Vertragsärzte warnen vor Folgen der Rotstift-Politik

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

162 Studien ausgewertet

Häufigkeit von zerebralen Aneurysmata nimmt zu

Lesetipps
Körpersprache ist stärker als das gesprochene Wort. Man kann aufgebrachten Patienten daher durchaus auch die Handfläche zeigen, also leicht ausgestreckter Arm, man zeigt die Handfläche und signalisiert dem Patienten „Stopp“, so Praxisberaterin Christiane Fleißner-Mielke.

© Doodeez / Stock.adobe.com

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Ärztin untersucht Schilddrüse

© Peakstock - stock.adobe.com

Systematische Ursachensuche

Therapierefraktäre Hypothyreose: Was steckt dahinter?