Hamburg

Fachgruppen werden bei Nachbesetzung gefragt

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HAMBURG. Die Fachgruppen werden bei der Einschätzung der Versorgungssituation zur Nachbesetzung von Vertragsarztsitzen in Hamburg einbezogen. Dies beschloss die Vertreterversammlung der KV.

Der Vorstand wurde aufgefordert, in dieser Frage Einvernehmen mit dem betroffenen Berufsverband oder mit dem beratenden Fachausschuss herzustellen.

Das Gesetz sieht vor, dass der Zulassungsausschuss den Antrag auf Nachbesetzung ablehnen kann, wenn in der jeweiligen Fachgruppe eine Zulassungssperre angeordnet und der Ausschuss zum Ergebnis kommt, dass die Wiederbesetzung nicht erforderlich ist.

Diese Einschätzung der Versorgungsgründe kann unterschiedlich ausfallen, so dass die Fachausschüsse auf eine Abstimmung des KV-Vorstands mit den Fachgruppen gedrängt haben.

Die VV erklärte zudem, dass feste Arztgruppentöpfe "unabdingbare Voraussetzung" für den Aufkauf von Praxissitzen seien. (di)

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