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Absage an Bremer Modell

Freigabe von Cannabis? Nicht im Saarland!

Eine Legalisierung von Cannabis kommt im Saarland nicht in Frage. Mehr als 100 Behandlungen in Folge des Konsums gab es hier im vergangenen Jahr.

Veröffentlicht:

SAARBRÜCKEN. Das Saarland lehnt den Vorstoß Bremens für eine Legalisierung von Cannabis strikt ab.

"Cannabis darf als Einstiegsdroge nicht verharmlost werden", sagte der saarländische Gesundheits-Staatssekretär Stephan Kolling (CDU) der "Ärzte Zeitung".

Cannabis-Konsum führe außerdem zu mehr psychischen Erkrankungen. Das Saarland lehne daher eine Lockerung der bisherigen gesetzlichen Bestimmungen ab.

Für den CDU-Politiker zählt auch nicht das Argument, mit einer Legalisierung von Cannabis den Schwarzmarkt auszutrocknen und die Polizei zu entlasten.

"Ich bin Gesundheitspolitiker und muss mich der Realität stellen", so Kolling. "Mein Ziel ist es, die gesundheitlichen Folgen dauerhaften Cannabis-Konsums zu unterbinden".

Nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums konsumieren schätzungsweise 30.000 Menschen im Land Cannabis. Mehr als 100 hätten als Folge im vergangenen Jahr behandelt werden müssen.

Als erster Länder-Regierungschef hatte sich kürzlich der Bremer Senatspräsident Carsten Sieling (SPD) für eine Legalisierung von Cannabis ausgesprochen.

Sieling hatte erklärt, der rotgrüne Senat denke auch über eine zentrale Cannabis-Abgabestelle für Volljährige nach. (kin)

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Kommentare
Dr. Wolfgang P. Bayerl 01.08.201516:24 Uhr

Tu felix Saarland

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