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Schleswig-Holstein

Fünf Millionen Euro für Corona-Personalaufbau im ÖGD

Bis zu 100 zusätzliche, befristete Stellen sollen in den Gesundheitsämtern im Norden entstehen. So sollen Kontaktpersonen von Covid-19-Patienten besser nachverfolgt werden können.

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Kiel. Schleswig-Holstein stellt den Kreisen im Norden fünf Millionen Euro für zusätzliches Personal in ihren Gesundheitsämtern zur Verfügung. Bis zu 100 befristete Stellen sollen nach Angaben des Kieler Gesundheitsministeriums geschaffen werden, damit Kontaktpersonen von Covid-19-Patienten besser nachverfolgt werden können.

In den vergangenen Wochen hatten Vertreter der Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) im Norden mehrfach betont, dass derzeit fast ihr komplettes Personal nur für diese Aufgabe eingesetzt werden muss und die weiteren Aufgaben der landesweit 15 Kreisgesundheitsämter darunter leiden.

Garg: Gesundheitsämter nehmen Schlüsselrolle ein

Landesgesundheitsminister Dr. Heiner Garg hatte sich deshalb mit Verweis auf diese Aufgabe für mehr Geld für die Gesundheitsämter eingesetzt. „Je konsequenter und besser die Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu Covid-19-Patienten gelingt, desto eher schaffen wir eine wirksame Eindämmung der Epidemie. Die Mitarbeitenden in den Gesundheitsämtern nehmen dabei seit Wochen eine Schlüsselrolle ein“, sagte Garg.

Bei der Rekrutierung der zusätzlichen Kräfte soll die Bundesagentur für Arbeit helfen. Die Maßnahme wird im Rahmen der Epidemie-Bekämpfung auf zwölf Monate befristet. (di)

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