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Hinschauen, hinhören und helfen

Gesetzgeber soll aufsuchende Suizidprävention etablieren

Auf Programme und Angebote zu Suizidprävention drängen der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen sowie der Hospiz- und Palliativverband. Dazu gehörten auch aufsuchende Angebote.

Veröffentlicht:

Berlin. Zum Welttag der Suizidprävention am 10. September forderte der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) den Ausbau von niedrigschwelligen Präventionsangeboten. Gemeinsam mit 40 Verbänden sei eine Stellungnahme zur aktuellen Gesetzesinitiative unterzeichnet worden. Wichtig sei eine suizidpräventive Strategie, die unter anderem einen niedrigschwelligen Zugang zu telefonischen Beratungsangeboten und Fortbildungen im Gesundheitsbereich enthalte. Flächendeckende Programme für spezifische Bereiche wie Schulen, Altenheime und Hospizen sollten geschaffen werden.

Ein Suizidpräventionsgesetz forderte der Hospiz- und Palliativverband (DHPV). „Bevor eine gesetzlich geregelte oder gar staatlich geförderte Suizidbeihilfe oder bundesweite Beratungsstellen zur Umsetzung der Suizidbeihilfe in Betracht gezogen werden, muss dringend die Suizidprävention gestärkt werden“, sagte Professor Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV. Aufsuchende Angebote sollten älteren und körperlich eingeschränkten Menschen Zugang zu suizidpräventiven Angeboten ermöglichen und Kriseninterventionsdienste flächendeckend erreichbar sein. (sam)

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Kommentare
Gerhard Leinz 09.09.202216:17 Uhr

Aufsuchende Suiziptävention ist möglich durch den Sozialpschiatrischen Dienst. Wer kann so etwas in Gang setzen? Sorgenvolle Angehörige.
Niederschweiligere Angebote, die die Betroffenen direkt ansprechen,
wie Suizidtelefone sind sinnvoller.

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