Berufspolitik

Großes Verdienstkreuz für Fritz Beske

Seit Jahrzehnten wird sein Rat im Gesundheitswesen geschätzt: Jetzt erhielt Professor Fritz Beske das Große Verdienstkreuz.

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Überreichte die Auszeichnung an Fritz Beske (l.): Ministerpräsident Peter Harry Carstensen.

Überreichte die Auszeichnung an Fritz Beske (l.): Ministerpräsident Peter Harry Carstensen.

© Peter

KIEL (di). Eine weitere, hohe Auszeichnung für Professor Fritz Beske: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen überreichte dem Gesundheitsökonomen das vom Bundespräsidenten verliehene Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, weil er sich seit mehr als vier Jahrzehnten herausragende Verdienste um das deutsche Gesundheitswesen erworben hat.

Das von Beske 1975 in Kiel gegründete Institut für Gesundheits-System-Forschung gilt bundesweit als anerkannte Adresse für gesundheitspolitische Wissenschaft und ist untrennbar mit seinem Namen verbunden.

Große Wertschätzung zeigt sich in vielen Auszeichnungen

Beske, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert, leitet das Institut ehrenamtlich und ist begehrter Gast auf gesundheitspolitischen Veranstaltungen.

Welches Gewicht seine Stimme im deutschen Gesundheitswesen hat, zeigte jüngst das von ihm mitinitiierte Projekt "Gesundheit und Pflege", für das er im vergangenen Jahr alle maßgeblichen Verbände und Institutionen aus dem schleswig-holsteinischen Gesundheitswesen gewinnen konnte.

Die Zusammenarbeit der 19 Verbände und Interessengruppen ist bundesweit ohne Beispiel. Beske hat sich schon während seines Medizinstudiums in Kiel erstmals 1949, damals als Vorsitzender des Allgemeinen Studentenausschusses, ehrenamtlich engagiert. Nach der Promotion führte ihn sein Weg auf Positionen, in denen er auf das Gesundheitswesen Einfluss nehmen konnte.

Viele Auszeichnungen zeigen die Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wird. Außer dem Bundesverdienstkreuz am Bande (1976) und dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1986) erhielt er 2008 die Paracelsus-Medaille der Deutschen Ärzteschaft und war 2011 Ehrenpräsident des Deutschen Ärztetages in Kiel.

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