Sachsen

Grünen-Kritik an CDU wegen Vergütung im PJ

Veröffentlicht:

DRESDEN. Die sächsischen Grünen haben Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) heftig für deren Forderungen nach einer Mindestvergütung für Studenten während des PJ im ländlichen Raum kritisiert.

Der Landtagsabgeordnete Volkmar Zschocke sprach von einem „Schaulaufen im Wahljahr“ und erinnerte daran, dass im Januar CDU und SPD im Landtag einen Antrag der Grünen abgelehnt hatten, der eine Mindestvergütung für Studenten während des PJ verlangt hatte – „ohne Widerspruch der Gesundheitsministerin in der Landtagsdebatte“, so Zschocke.

Klepsch hatte zuvor geäußert, eine Mindestvergütung für PJ-Studenten im ländlichen Raum anzustreben. Allerdings erhalten an vielen Kliniken im ländlichen Raum PJler schon bis zu 600 Euro im Monat plus Unterkunft und Verpflegung. An den Universitätsklinika in Dresden und Leipzig wird hingegen in vielen Fällen fast gar nichts gezahlt. (sve)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Derzeit haben rund 400 Ärztinnen und Ärzte in Bayern die Zusatzbezeichnung Homöopathie erlangt. Künftig ist dies nicht mehr möglich.

© Mediteraneo / stock.adobe.com

80. Bayerischer Ärztetag

Bayern streicht Homöopathie aus Weiterbildungsordnung

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Update

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit