Direkt zum Inhaltsbereich

Verantwortung und Investitionen

KV-Vize: Niedergelassener Arzt „muss mindestens doppelt so viel verdienen“ wie im Angestelltenverhältnis

Ärzte mit eigener Praxis müssten „mindestens doppelt so viel verdienen“ wie angestellte Ärzte, fordert Dr. Andreas Bartels, Vizechef der KV Rheinland-Pfalz, im Gespräch mit der Ärzte Zeitung. Denn die Niederlassung bedeute auch viel Verantwortung.

Veröffentlicht:

Mainz. Ein niedergelassener Arzt „muss mindestens doppelt so viel verdienen wie im Angestelltenverhältnis“, fordert Dr. Andreas Bartels, Vizechef der KV Rheinland-Pfalz. Denn mit der Niederlassung seien auch erhebliche Investitionen und Verpflichtungen verbunden, erklärte Bartels im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.

Einer Untersuchung auf der Basis von Daten aus dem Mikrozensus 2017 zufolge liegt das durchschnittliche Nettoeinkommen niedergelassener Ärztinnen und Ärzten in Vollzeit bei etwa 7.900 Euro im Monat. „Das ist sehr wenig“, sagt Bartels. „Wenn tatsächlich 7.900 Euro netto übrigbleiben, muss ich davon auch meine Verpflichtungen zurückzahlen.“ Er ergänzt: „Wenn Sie sich niederlassen und selbstständig arbeiten, dann übernehmen Sie Verantwortung. Langfristig mieten, langfristige Investitionen, langfristige Beschäftigung von Mitarbeitern“, sagt Bartels.

Die KV Rheinland-Pfalz fordert die Abschaffung von Budgetierung und Bedarfsplanung. (heib)

Lesen sie auch
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kommentar

Das Sparpaket als Hypothek für Nina Warkens Reformkurs

Beitragssatzstabilisierungsgesetz

GKV-Sparpaket: Bundesrat stimmt „mit Schmerzen“ zu

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kollegin gibt Tipps

So gelingt eine gute Arzt-Patienten-Beziehung

Lesetipps
Ärztin untersucht einen Mann an der Schulter

© New Africa / stock.adobe.com

Betäubungsmittel richtig verordnen

Opioide in der Urlaubsvertretung: Wie sich Missbrauch vorbeugen lässt