Berufspolitik

KVWL macht ernst bei Bürokratieabbau

Veröffentlicht:

DORTMUND (iss). Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) will sich selbst und niedergelassene Ärzte entlasten, die Weiterbildungsassistenten beschäftigen.

Wenn die Kassen zustimmen, müssen die Ärzte ab 1. Juli nicht mehr jeden Monat melden, dass die Assistenten noch bei ihnen tätig sind.

Da die Praxisinhaber nach wie vor verpflichtet sind, das vorzeitige Ausscheiden oder die Beendigung der Tätigkeit der Assistenten mitzuteilen, sei die monatliche Rückmeldung nicht notwendig, sagte KVWL-Vorstand Dr. Thomas Kriedel auf der Vertreterversammlung.

Die geplante Streichung des monatlichen Nachweises ist Teil des Versuchs der KVWL, unnötige Bürokratie abzubauen. Kriedel forderte die Ärzte auf, weiter entsprechende Vorschläge zu machen.

Mehr zum Thema

„Mehr als einen Piks“

Corona-Impfen in Apotheken ist hoch umstritten

Berufsordnung

Hessische Ärztekammer regelt assistierten Suizid neu

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mit Grippeimpfung kennt sich der ein oder andere Apotheker schon aus. Nun soll die Branche nach dem Willen der Länder-Gesundheitsminister auch bei der COVID-Prävention mitmachen.

© David Inderlied / dpa / picture alliance

„Mehr als einen Piks“

Corona-Impfen in Apotheken ist hoch umstritten

Inwiefern sich die Omikron-Variante in Bezug auf die Wirksamkeit von Impfstoffen vom Wildtyp und anderen Varianten unterscheidet, ist noch unklar.

© [M] Pavlo Gonchar / ZUMAPRESS.com / picture alliance

Schutz vor Omikron-Variante

Virologen und Immunologen raten zu umfassenden Kontaktbeschränkungen

An welchen Markern im Blut lassen sich Patienten mit hohem Risiko für schwere COVID erkennen und rechtzeitig behandeln?

© Dan Race / stock.adobe.com

Corona-Studien-Splitter

Menge an viraler RNA im Blut gibt Auskunft über Mortalitätsrisiko