Corona-Pandemie

Kanzleramtsminister Braun: Wohl noch keine Corona-Impfungen in diesem Jahr

Für dieses Jahr rechnet der Merkel-Vertraute nicht mehr mit den ersten Impfungen. Wenn es losgeht, will Anästhesist Braun aber tatkräftig helfen.

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Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes geht nicht davon aus, dass der Impfstoff gegen Corona noch in diesem Jahr in Deutschland verabreicht wird.

Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes geht nicht davon aus, dass der Impfstoff gegen Corona noch in diesem Jahr in Deutschland verabreicht wird.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Berlin. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) geht nicht davon aus, dass der Impfstoff gegen Corona noch in diesem Jahr in Deutschland verabreicht wird. „Ich rechne damit, dass das ganz früh im nächsten Jahr in den allerersten Tagen losgehen kann“, sagte Braun am Sonntagabend im „Bild“-Talk „Die richtigen Fragen“.

Nachdem Anfang Dezember mehrere Hersteller die Zulassung ihres Impfstoffs in der EU beantragt hatten, hatten sich in Deutschland Bund und Länder für einen möglichen Start erster Impfungen noch vor dem Jahreswechsel gewappnet. Am Samstag hatte allerdings auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) von einem Anfang Januar anvisiertem Impfstart gesprochen.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA will über das Vakzin der Mainzer Firma Biontech und des US-Konzerns Pfizer bis spätestens 29. Dezember, über das des US-Konzerns Moderna bis 12. Januar entscheiden. Großbritannien prescht vor und verimpft das Biontech-Serum BNT162b2 schon ab dieser Woche in 50 Krankenhäusern des nationalen Gesundheitsdienstes NHS.

Zusage an Ärztekammer Hessen

Kanzleramtschef Helge Braun, von Beruf Mediziner, will beim Impfen gegen das Coronavirus helfen. „Ich bin auch bereit mitzumachen“, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im „Bild“-Talk „Die richtigen Fragen“.

Die Landesärztekammer in Hessen habe ihn und andere Berufskollegen angeschrieben und die Bereitschaft abgefragt. „Mein Bogen geht in den nächsten Tagen zurück mit der Bereitschaft, an den Wochenenden auch mitzuhelfen“, sagte der 48-jährige Gießener. (dpa)

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