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Psychotherapie

Klage über Hürden für Migranten

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BERLIN. Die Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung (DPtV) fordert eine rasche Korrektur des Asylbewerber-Leistungsgesetzes. Ziel müsse es sein, seelisch erkrankten Migranten unabhängig von ihren Aufenthaltsstatus einen zeitnahen Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung zu ermöglichen. Ferner müssten notwendige Dolmetscherleistungen finanziert werden.

Die Vereinigung schließt sich damit den Forderungen der Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer an. Beklagt wird, dass die im Herbst 2015 geschaffene Möglichkeit, Psychotherapeuten für die Behandlung Asylsuchender auf Kosten der GKV zu ermächtigen, leer laufe. Bis Ende 2016 seien 90 Ermächtigungen erteilt worden. Der Zugang sei aufgrund komplizierter und einschränkender Vorgaben stark erschwert oder gar unmöglich. Ein weiteres Hemmnis seien lange Bearbeitungszeiten von Therapieanträgen. Diese einschränkenden Bedingungen müssten aufgehoben werden, so DPtV-Chefin Barbara Lubisch. (HL)

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