Versorgung von Neugeborenen

Neonatologie: Kliniken in Heide und Husum vertiefen ihre Kooperation

Nach dem Ruhestand eines Pädiaters in Husum kommen Kollegen aus Heide künftig regelhaft in den angrenzenden Landkreis. Beide Kreise hoffen auf Zuschüsse des Landes.

Veröffentlicht:

Heide/Husum. Zwei Kliniken in kommunaler Trägerschaft an der Nordseeküste vertiefen ihre Kooperation in der kinderärztlichen Versorgung von Neugeborenen. Ab April übernehmen die Pädiater aus den Westküstenkliniken (WKK) Heide die bisherigen Aufgaben ihres Kollegen in der Husumer Geburtshilfe.

Der Husumer Pädiater Dr. Marius Peter Rachwalik geht dann nach fast 30-jähriger Tätigkeit in der Klinik in den Ruhestand. Kinderärzte aus Heide werden ab April regelhaft mehrfach die Woche in der Geburtshilfe Husum sein, um die anstehenden Routine-Untersuchungen bei den Säuglingen vorzunehmen.

Ziel: Perinatalzentrum in Heide erhalten

Die Zusammenarbeit mit Heide ist nicht neu, wird jetzt aber umfänglicher. Bei Abwesenheit Rachwaliks hatten ihn schon in den vergangenen Jahren Kollegen aus Heide vertreten. Außerdem werden Neugeborene, die eine intensivmedizinische Versorgung benötigen, auch bislang schon mit einem Spezialfahrzeug in das Perinatalzentrum Level eins nach Heide verlegt und dort weiter behandelt. Beide Kliniken bekundeten ihr Interesse, das Perinatalzentrum in Heide zu erhalten, da sich sonst die Wege für die Patienten an der Westküste verlängern würden.

Von Standort zu Standort benötigt man mit dem Auto rund 45 Minuten. Beide Kliniken befinden sich in kommunaler Trägerschaft, aber von unterschiedlichen Landkreisen: Heide zählt zum Kreis Dithmarschen, Husum zu Nordfriesland. Für die aktuelle Kooperation führen die beiden Klinikträger derzeit Gespräche mit dem Land Schleswig-Holstein über eine finanzielle Unterstützung. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

KV-Vorstandsvergütungen im Vergleich

KBV-Chef Andreas Gassen bleibt der bestbezahlte KV-Funktionär

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München

Chronisch kranke Kinder

Mangelernährung frühzeitig erkennen und konsequent angehen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Danone Deutschland GmbH, Frankfurt/Main
Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

© Olia / Generated with AI / stock.adobe.com

Neurologische Entwicklungsstörung

Rett-Syndrom: früh diagnostizieren, Betroffene bestmöglich fördern und Familien entlasten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion

Niere schützen bei HFrEF – aber wie?

Lesetipps
Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?