Direkt zum Inhaltsbereich

Ende der Personaldebatte

Künftig zwei neue Frauen im GBA?

Die Personalquerelen rund um den Gemeinsamen Bundesausschuss sind wahrscheinlich beendet. Offenbar sollen zwei Medizinerinnen als unparteiische Mitglieder berufen werden.

Veröffentlicht:

BERLIN. Professor Elisabeth Pott, ehemals Chefin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, ist die Kandidatin der Ärzte, Zahnärzte und Kliniken im GBA. Der Spitzenverband der Krankenkassen will heute die 58-Jährige Monika Lelgemann nominieren. Sie hatte bis Ende 2016 das Gesundheitsamt Bremen kommissarisch geleitet und war zuvor beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen beschäftigt.

Der Gesundheitsausschuss des Bundestags hatte vor wenigen Wochen die ersten Kandidaten, den ehemaligen Vorstand des AOK-Bundesverbandes Uwe Deh und den Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes der Fachärzte Lars Lindemann, abgelehnt. Er äußerte Bedenken an deren Unparteilichkeit und Unabhängigkeit.

Fest steht bereits: Der bisherige Vorsitzende Prof. Josef Hecken wird weiter an der Spitze des GBA bleiben.

Die Patientenorganisationen im GBA hatten sich Ende vergangener Woche noch für den Verbleib des bisherigen unparteiischen Mitglieds Dr. Regina Klakow-Franck ausgesprochen, die seit Juli 2012 dabei war. Mit der Nominierung der beiden Medizinerinnen ist sie nun jedoch "aus dem Rennen". (chb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

© quantic69 | iStock

Politische Perspektive

Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

Anzeige | CSL Behring GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Haustiere

Kasuistik: Was passieren kann, wenn der Hund die Wunde ableckt

Patienten häufig überwässert

Praxistipps zur Hyponatriämie: „Trinken nur bei Durst!“

Lesetipps
Ein Kleinkind kratzt an einem juckenden Ausschlag in der Nabelregion.

© shangarey / stock.adobe.com

Hausärztin gibt Tipps

Darauf ist in der Kommunikation mit Skabies-Patienten zu achten

Nicht alles können Ärzte in der Rheumatologie delegieren – die strukturierte Vorbereitung einer Anamnese allerdings schon.

© auremar / stock.adobe.com

Aufgabenteilung

Wie Delegation in der Rheumatologie funktionieren kann

Eine Frau hat einen kleinen Ventilator in der Hand.

© Marcus Brandt/dpa

Auf einen Blick

Unsere Beiträge zum Thema Hitze in der Übersicht