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Lebensretter Vitamin A

LONDON (dpa). Vitamin-A-Präparate könnten jährlich das Leben von 600.000 Kindern retten. Der Nutzen in ärmeren Ländern sei "überwältigend", berichten Forscher.

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Sie bewerteten 43 Studien mit über 200.000 Kindern von sechs Monaten bis fünf Jahren (BMJ 2011; online 25. August). Ergebnis: In Entwicklungsländern senkten Vitamin-A-Präparate die Kindersterblichkeit um 24 Prozent.

Schätzungen der WHO zufolge könnten weltweit 190 Millionen Kinder unter fünf Jahren Vitamin-A-Mangel haben. Mögliche Folgen: Nachtblindheit, Wachstumsstörungen, Blutarmut, Anfälligkeit für Durchfall und Masern.

Die Autoren fordern daher eine schnelle Versorgung dieser Kinder mit Vitamin A. Weitere Placebo-Studien bezeichneten sie als "unethisch". Zudem seien die Präparate günstig und hätten kaum Nebenwirkungen.

Vitamin A gehört zu den essenziellen Nährstoffen - es ist für den Menschen unentbehrlich und muss mit der Nahrung aufgenommen werden, weil der Körper ihn nicht selbst herstellen kann.

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