Nordrhein-Westfalen

Maßnahmen für Flüchtlinge beschlossen

Die Landesgesundheitskonferenz Nordrhein-Westfalen will die medizinische Versorgung von Asylsuchenden verbessern und hat dafür eine Reihe von Maßnahmen festgelegt. Im Fokus stehen traumatisierte Flüchtlinge.

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KÖLN. In Nordrhein-Westfalen haben sich die Mitglieder der Landesgesundheitskonferenz (LGK) die flächendeckende Schaffung dauerhaft tragfähiger Strukturen in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden auf die Fahnen geschrieben. Dazu haben die Akteure aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens die Entschließung "Angekommen in Nordrhein-Westfalen: Flüchtlinge im Gesundheitswesen" verabschiedet.

Zu den LGK-Mitgliedern gehören unter anderem die Kassenärztlichen Vereinigungen, Ärztekammern des Landes sowie Vertreter von Apotheker- und Ärzteschaft, Krankenhausgesellschaft und Krankenkassen. Sie verpflichten sich mit der Entschließung zur Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen. Diese reichen von der medizinischen Erstversorgung der neu Ankommenden und der beabsichtigen Integration in die Regelversorgung über bedarfsgerechte Angebote für traumatisierte Flüchtlinge und den verbesserten Informationsfluss zwischen den an der Versorgung Beteiligten bis zur sozialen Integration der Flüchtlinge, der Unterstützung bei einer möglichen Tätigkeit im Gesundheits- oder Pflegebereich sowie gezielte Angebote für Helferinnen und Helfer.

Mit der Entschließung setze die LGK den erfolgreichen Weg für die angemessene Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen fort, sagte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne). "Es ist ein starkes Signal für ein gemeinsames Ziel, das wir auch gemeinsam erreichen möchten." Im kommenden Jahr sollen beispielhafte Projekte zur besseren Integration von Flüchtlingen in das Gesundheitswesen mit dem Gesundheitspreis NRW ausgezeichnet werden. (iss)

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