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Grundschüler

Milch und Obst von der EU

24,87 Millionen Euro erhält Deutschland von der EU für Schulmilch und -obst. Doch nicht jedes Bundesland macht mit.

Veröffentlicht:
Für Obst und Gemüse stehen den Grundschülern in Deutschland 24,87 Millionen Euro zur Verfügung, für Milch 10,55 Millionen Euro.

Für Obst und Gemüse stehen den Grundschülern in Deutschland 24,87 Millionen Euro zur Verfügung, für Milch 10,55 Millionen Euro.

© Christian Schwier / stock.adobe.com

NEU-ISENBURG. Mit dem kombinierten Schulobst-, -gemüse- und -milchprogramm will die EU Grundschülern gesunde Snacks zur Verfügung stellen und sie früh für die Vorteile einer ausgewogenen Ernährung interessieren.

Das Programm, für das Brüssel allen Mitgliedsstaaten insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung stellt, wird im neuen Schuljahr fortgesetzt. Das teilt die EU-Kommission mit.

"Dank der EU-Schulprogramme lernen die Kinder nicht nur die Landwirtschaft und die Lebensmittelherstellung kennen, sondern sie verzehren auch Qualitätsprodukte mit hohem Nährwert", sagte Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

Denn das Programm wird durch einen Unterrichtsschwerpunkt begleitet, der neben der gesunden Ernährung auch die landwirtschaftliche Produktion thematisiert. Zum Konzept gehören Ausflüge zu Bauernhöfen, Schulgärten, Kochkurse und -wettbewerbe, Unterricht mit Ernährungsberatern, Spiele und mehr.

Die frühe Beschäftigung mit Nährwerten hat einen präventiven Charakter und soll dazu anregen, die Zusammensetzung von Lebensmitteln zu hinterfragen. So dürfen die an die Schulen verteilten Erzeugnisse keine künstlichen Süßstoffe oder Geschmacksverstärker enthalten und es darf möglichst kein Zucker, Salz oder Fett hinzugefügt sein.

Hamburg macht nicht mit

In Deutschland nehmen alle Bundesländer außer Hamburg teil. Für Obst und Gemüse stehen allen 15 Bundesländern gemeinsam 24,87 Millionen Euro zur Verfügung, für Milch 10,55 Millionen Euro.

Elf Bundesländer geben sowohl Milch als auch Obst und Gemüse an die Schüler aus. Berlin, Brandenburg und Hessen versorgen die Grundschüler mit Schulmilch, das Saarland bietet ihnen Obst und Gemüse an.

Insgesamt seien im vergangenen Schuljahr EU-weit über 30 Millionen Kinder erreicht worden, heißt es in der Mitteilung der EU-Kommission. Auf Deutschland heruntergebrochene Zahlen liegen nicht vor.

Im Schuljahr 2016/2017 waren Äpfel die im Programm am häufigsten ausgegebene Frucht, gefolgt von Birnen, Pflaumen, Pfirsichen, Nektarinen, Orangen, Erdbeeren und Bananen. Karotten, Tomaten, Gurken und Paprika waren die beliebtesten Gemüse. (aze)

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