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Blutkonserven werden knapp

Minister Spahn und BZgA rufen zur Blutspende auf

Dass die Blutkonserven in der Urlaubszeit knapp werden, ist nicht neu. Dieses Jahr kommt neben der Pandemie aber zusätzlich ein höherer Bedarf in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen hinzu.

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In der Blutspende der Universitätsmedizin wird Blut gespendet. Die Universitätsmedizin wendet sich mit einem Appell mit der Bitte um Blutspenden an die Bevölkerung. Wegen akuter Knappheit von Blutspenden müssen jeden Tag Operationen zurückgestellt werden, die Corona-Krise hat die für einen Sommer normale Blutknappheit maximal verschärft.

Blutspendeaktion an einer Klinik: Die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe haben die normale Blutknappheit im Sommer nochmals verschärft.

© Bernd Wüstneck / dpa-Zentralbild / dpa / picture alliance

Berlin. Der Bestand an Blutkonserven in Deutschland hat ein kritisches Niveau erreicht: Nach Auskunft von Blutspendediensten sei die Lage so gravierend, dass bereits die Reserven für Notfälle knapp würden, vermeldete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am Dienstag.

Gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rief die BZgA die Bürgerinnen und Bürger daher bundesweit zur Blut- und Plasmaspende auf.

Viele Verletzte in Flutgebieten auf Bluttransfusionen angewiesen

Neben der Corona-Pandemie und der Sommerurlaubszeit wirke sich auch die Flutkatastrophe auf die Zahl der Blutspenden aus. Denn in vielen Regionen sei die Infrastruktur so sehr beschädigt, dass einige Blutspendedienste derzeit keine Termine anbieten könnten. Zusätzlich würden durch die Flutkatastrophe in einigen Regionen Deutschlands dringend Blutpräparate benötigt, um die vielen Verletzten versorgen zu können.

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„Blutspenden retten Leben. In den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten werden aktuell viele Verletzte versorgt, die dringend auf Spenderblut angewiesen sind“, sagte Spahn. „Jede Spende hilft, das Leid der Menschen zu lindern und die Versorgung sicherzustellen. Darum nutzen Sie die Angebote der Blutspendedienste und gehen Sie zur Blut- oder Plasmaspende!“, appelliert er.

Spende auch zeitnah nach Corona-Impfung möglich

In Deutschland können Menschen im Alter von 18 bis 68 Jahren Blut spenden. Eine Blutspende älterer Spenderinnen und Spender ist nach individueller ärztlicher Entscheidung laut BZgA ebenfalls möglich. Auch nach einer Impfung gegen das Coronavirus kann gespendet werden.

Viele Blutspendedienste erlaubten eine Blut- oder Plasmaspende schon 24 Stunden nach der Impfung, hieß es. Der Impferfolg werde durch die Blut- oder Plasmaspende nicht eingeschränkt. (reh)

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