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Ambulante Pflege

Ministerin Steffens dringt auf Reformen

Veröffentlicht:

KÖLN. Die nordrhein-westfälische Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens (Grüne) macht sich für bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte in den ambulanten Diensten stark.

Dazu zählt sie einen verbesserten Gesundheitsschutz. "Dass Pflegekräfte unter den heutigen Rahmenbedingungen, die eine menschenunwürdige Minutenpflege vorgeben, ihre Pflegebedürftigen trotzdem so gut und mit menschlicher Zuwendung versorgen, können wir gar nicht hoch genug wertschätzen", sagte sie auf einer "Pflegetour" in Krefeld.

Sie wiederholte ihre Forderung nach einer Reform der Pflegeversicherung auf Bundesebene.

"Ohne eine wirkliche Strukturreform mit einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und eine bessere Finanzierung der ambulanten Versorgung werden wir das Ziel, ambulant vor stationär‘ nicht erreichen können", sagte Steffens.

Sie hofft auf einen konstruktiven Verlauf der Auseinandersetzung zwischen Pflegekassen und Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen. Der Schlüssel für gerechte Vergütungssätze sei mehr Transparenz über Kosten und Leistungsstruktur. (tau)

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Kommentare
Thomas Fuchs 16.05.201314:51 Uhr

Danke an Frau Steffens,

dass Sie sich einem Thema annehmen, das wirklich wichtig ist und es eine Notwendigkeit der Veränderung gibt. Ich hoffe aber auch, das Sie diese Zeit nicht von der anderer wichtiger Aufgaben abgeht, sondern nur von Ihrem Engagement für Leeraufträge (sic!) für Homöopathie an Universitäten.
Mit Ihrem Engagement für Pflegekräfte in den ambulanten Diensten helfen Sie den Menschen wirklich (falls Sie etwas bewirken sollten), im Gegensatz zur placebogestützten Psychotherapie nach Hahnemann.
Mit freundlichem Gruß, Th. Fuchs

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