Schutzausrüstung

Mundschutz made in Germany

Lehre aus der Corona-Virus-Pandemie: Geht es nach Gesundheitsminister Spahn, dann soll Deutschland bei der Schutzausrüstung künftig weniger abhängig vom internationalen Markt sein.

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Ein Blick ins zentrale Verteillager für medizinische Schutzausrüstung: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU, r) mit Fiege-Vorstand Jens Fiege in einem Lager des Logistikunternehmens im thüringischen Apfelstädt.

Ein Blick ins zentrale Verteillager für medizinische Schutzausrüstung: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU, r) mit Fiege-Vorstand Jens Fiege in einem Lager des Logistikunternehmens im thüringischen Apfelstädt.

© Martin Schutt / dpa

Apfelstädt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will angesichts der Coronavirus-Epidemie den Aufbau der heimischen Produktion von Schutzmasken vorantreiben. „Das was geht, kaufen wir von ausländischen Herstellern“, sagte Spahn am Freitag nach dem Besuch des zentralen Umschlaglagers im thüringischen Apfelstädt für die vom Bund beschaffte medizinische Schutzausrüstung. „Aber die Epidemie und die Entwicklung der vergangenen Wochen zeigt auch, dass wir auf Dauer nicht so abhängig sein sollten vom internationalen Markt.“ Dieser sei hart umkämpft.

Maschinenbau und Textilindustrie sollen unterstützen

Die Bundesregierung habe deshalb ein Angebot an die heimische Wirtschaft gemacht und wolle diese beim Aufbau der Schutzmaskenproduktion unterstützen. Es gehe dabei um eine Sicherheit bei Abnahme und Preis. Derzeit liefen Gespräche mit Unternehmen aus dem Maschinenbau und der Textilindustrie.

Über das Lager in Apfelstädt wurden nach Ministeriumsangaben von Mitte März bis Ende dieser Woche knapp 37 Millionen FFP-Mundschutze und OP-Masken an die Bundesländer verteilt. Das sei eine Entlastung, aber reiche abschließend noch nicht aus, sagte Spahn. (dpa)

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