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BARMER-Statistik

Noch nie so viele AU-Tage in Rheinland-Pfalz infolge psychischer Erkrankungen

2023 entfielen laut BARMER auf jeden Beschäftigten aus Rheinland-Pfalz im Durchschnitt 4,6 Fehltage im Beruf wegen seelischer Probleme – ein Rekordhoch.

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Mainz. Noch nie haben Beschäftigte aus Rheinland-Pfalz öfter wegen psychischer Leiden krank auf der Arbeit gefehlt als im Jahr 2023. Das zeigt eine repräsentative Auswertung der BARMER unter den bei ihr in dem Bundesland versicherten 190.000 Erwerbspersonen.

Demnach entfielen im Vorjahr, wie es in einer Mitteilung der Kasse vom Freitag heißt, auf jeden Beschäftigten aus Rheinland-Pfalz im Durchschnitt 4,6 Fehltage im Beruf wegen seelischer Probleme (2022: 4,1 Tage, Bund: 4,5 Tage).

Die größte Rolle spielten dabei Depressionen mit 1,3 Arbeitsunfähigkeitstagen (2022: 1,1 Tage, Bund: 1,3 Tage). Damit sei die Zahl der beruflichen Fehltage infolge psychischer Erkrankungen in den vergangenen zehn Jahren um 53 Prozent gestiegen in Rheinland-Pfalz (2013: 3,0 Tage).

Prävention über betriebliches Gesundheitsmanagement

„Seelische Leiden hätten manchmal auch betriebsbedingte Ursachen. Ein mitarbeiterorientierter und wertschätzender Führungsstil, der Beschäftigte in Entscheidungen einbindet, fördert die Gesundheit am Arbeitsplatz“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Zur Vorbeugung psychischer Erkrankungen könne auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert werden und wichtig sein. (eb)

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