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Patienten sind mit Kinderärzten zufrieden

KV Bayerns und der Landesverband des BVKJ haben 5500 Fragebögen aus 150 Kinder- und Jugendarztpraxen auswerten lassen. Besonders gute Noten gibt es für das Informationsverhalten von Ärzten und Praxisteams.

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MÜNCHEN (sto). Die Kinder- und Jugendärzte in Bayern haben von ihren Patienten und deren Eltern gute Noten erhalten. Das hat nach Angaben der KV Bayerns (KVB) eine Studie zum Service und zur Patientenzufriedenheit in Kinder- und Jugendarztpraxen ergeben.

Für die Studie, die vom Institut für Interdisziplinäres Dienstleistungsmanagement (IDM) der Universität Bayreuth im Auftrag der KVB und des Landesverbands Bayern des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) vorgenommen wurde, wurden knapp 5500 Fragebögen von Patienten aus über 150 Kinder- und Jugendarztpraxen in ganz Bayern ausgewertet.

Kinder und Eltern befragt

Sowohl die Ärzte als auch die jungen Patienten oder deren Eltern wurden befragt, wie sie das Angebot an nicht-medizinischen Dienstleistungen und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient in der Praxis beurteilen.

Vor allem das Informationsverhalten der Ärzte und das Verhalten der Praxismitarbeiter seien durchweg als sehr gut beurteilt worden, teilte die KVB mit.

"Trotz schwierigster Arbeitsbedingungen - trotz voller Wartezimmer, überbordender Bürokratie und stetigem Kostendruck - gelingt es den Kollegen (...), eine gute zwischenmenschliche Basis für die medizinische Versorgung zu schaffen", erklärte KVB-Vorsitzender Dr. Wolfgang Krombholz.

"Richtige Fragen gestellt"

"Für uns war entscheidend, dass die Studie dem Praxisalltag von Kinder- und Jugendärzten gerecht wird", erläutert Dr. Martin Lang, Vorsitzender des BVKJ Bayern.

Die hohe Rücklaufquote von 90 Prozent der Ärzte-Fragebögen zeige, "dass wir die richtigen Fragen gestellt haben", sagte Lang.

Auf der Grundlage der Studienergebnisse soll nun ein Befragungsinstrument entwickelt werden, das für das Qualitätsmanagement in Kinder- und Jugendarztpraxen genutzt werden kann und das Anfang 2012 allen Ärzten kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll, teilt die KVB mit.

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