PKV-Unternehmen

Pflegeberater wollen öfter zur Verfügung raten

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KÖLN. Die Mitarbeiter der Compass Private Pflegeberatung wollen ihre Klienten künftig verstärkt auf das Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ansprechen. Denn die Beratungsgespräche zeigen, dass sich bislang die wenigsten Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen damit auseinandersetzen.

Compass ist ein Tochterunternehmen des Verbands der privaten Krankenversicherung, das den Privatversicherten und ihren Angehörigen kostenlose Beratung rund um das Thema Pflege anbietet. Für Compass sind rund 280 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater tätig.

In der Zeit von November 2014 bis Oktober vergangenen Jahres haben die Mitarbeiter in den Beratungsgesprächen erhoben, welche Rolle Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung dabei spielen.

Das ernüchternde Ergebnis: Gerade einmal 7,4 Prozent der Pflegebedürftigen oder Angehörigen haben von sich aus nach Informationen zum Thema Vorsorgevollmacht gefragt. Bei der Patientenverfügung waren es mit 2,3 Prozent sogar noch weniger.

"Unser Eindruck ist, dass der Beratungsbedarf grundsätzlich viel größer ist", sagt Compass-Sprecherin Dr. Sylke Wetstein. Den Menschen sei das Thema aber zu wenig bewusst.

Künftig sollen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung immer dann Bestandteil der Beratungen werden, wenn es den Mitarbeitern sinnvoll erscheint. Das Thema ist auch Teil ihrer regelmäßigen Schulungen. (iss)

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