Direkt zum Inhaltsbereich

Präventionsziele verfehlt

BERLIN(ras). Die Bundesregierung hat beim Kinder- und Jugend-Ärztetag in Berlin eingeräumt, die Prävention in dieser Legislaturperiode nicht vorangebracht zu haben.

Veröffentlicht:

So sei es weder gelungen, ein Präventionsgesetz noch die primäre Prävention als festen Bestandteil der Vorsorgen zu etablieren. Rolf Schwanitz, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, hält es dabei für "grotesk", dass insbesondere die Krankenkassen den Ärzten kaum Angebote unterbreiten, um Krankheiten zu verhindern. Schwanitz: "Wir müssen endlich rein in Kitas und Schulen mit primär präventiven Angeboten."

Diese Notwendigkeit sieht auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Verbandspräsident Dr. Wolfram Hartmann kritisierte in Berlin, dass auch die neue Kindervorsorge U 7a allein auf Krankheitsfrüherkennung ausgerichtet sei. Viel wichtiger sei es heute, dass Sprachstörungen oder Ernährungsfehler bei Kindern erst gar nicht auftreten. Dafür allerdings fehlten den Pädiatern in der Praxis bisher die Instrumentarien.

Lesen Sie dazu auch: Soziale Brennpunkte für Pädiater unattraktiv

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Weit aus dem Fenster gelehnt

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Änderungsanträge zur Notfallreform

Koalition räumt größten Kritikpunkt der Vertragsärzteschaft ab

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Vorteile von Vamorolon

© Santhera Pharmaceuticals (Deutschland) GmbH, modifiziert nach [3−5, 6]

Duchenne-Muskeldystrophie (DMD)

Neue Perspektiven für die Versorgung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Santhera Pharmaceuticals (Deutschland) GmbH, München
Abb. 1: Verlauf des Rett-Syndroms

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Rett-Syndrom

Diagnose und Verlauf einer herausfordernden Erkrankung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: Typische Körperumrisse bei Achondroplasie

© BioMarin

Achondroplasie

Gezielte Therapie: erste Lebensjahre sind entscheidend

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioMarin Deutschland GmbH, Frankfurt am Main
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Cholesterin

Intensive LDL-Senkung bei hohem Lp(a): Warum das schwierig werden kann

Frühe Warnzeichen

Bei diesen Hautbefunden auch an Hantavirus denken

Lesetipps
Ausgestreckte Hand gegenüber einer Impfspritze.

© anyaivanova / Getty Images / iStock

Überprüft

5 Mythen übers Impfen im Faktencheck

Eine Frau in den Wechseljahren leidet unter Hitzewallungen.

© Diane Diederich / Getty Images / iStock

Über eine Million Datensätze

Wie die Menopause Körperprozesse beeinflusst