Pflege

SPD-Ministerin Schwesig: Koalition öffnet Tür zum Pflegenotstand

SCHWERIN (di). Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Manuela Schwesig hält die Beschlüsse der Bundesregierung zur Pflege für nicht ausreichend.

Veröffentlicht: 22.11.2011, 14:58 Uhr

Ihr Szenario: "Eine Million Menschen in Deutschland werden links liegen gelassen." Nach Auffassung der SPD-Landesministerin im Nordosten hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) mit der Reform die Tür zum Pflegenotstand geöffnet.

Für eine älter werdende Gesellschaft mit mehr Menschen, die an Demenz leiden, reichen die Pläne Bahrs nach ihrer Ansicht jedenfalls nicht aus: "Das ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein."

"Pflegekräfte brauchen mehr Zeit, weniger Bürokratie"

Allein in Mecklenburg-Vorpommern gebe es über 60.000 pflegebedürftige Menschen, die von der Bundesregierung "konkretes Handeln und keine Lippenbekenntnisse erwarten", sagte Schwesig.

Ihr Fazit: "Das Pflegepersonal ist ausgebrannt und mit den bürokratischen Anforderungen vollkommen überlastet. Aus Berlin wären Signale nötig gewesen. Pflegekräfte brauchen mehr Zeit, weniger Bürokratie und mehr Gehalt."

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