Berufspolitik

Sachsen-Anhalt: Land will beide Unikliniken erhalten

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG. In Sachsen-Anhalt sollen die Unikliniken Halle und Magdeburg erhalten bleiben. Dafür hat sich Ministerpräsident Reiner Haselhoff (CDU) in einem Interview mit der "Magdeburger Volksstimme" ausgesprochen. Seit Wochen wird über die Schließung der Uniklinik Halle gestritten. Zwar seien beide Kliniken im laufenden Betrieb defizitär, und es gebe einen hohen Bedarf an Investitionen. "Dennoch können beide Standorte erhalten bleiben", so Haselhoff. Bedingung sei, dass die Unikliniken Kooperationen ausbauen. Dazu solle der neue Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) ein Strukturkonzept erarbeiten. Auch der Wissenschaftsrat wird im Juli eine Evaluation der Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt vorlegen. Zuvor hatte sich die SPD-Fraktion in der großen Koalition für beide Standorte stark gemacht und damit dem SPD-Finanzminiser Jens Bullerjahn widersprochen. (bee)

Mehr zum Thema

Aktuelles Infektionsgeschehen

Die Corona-Lage in den Städten und Landkreisen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mitarbeiter im Gesundheitswesen demonstrieren gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Nach Zahlen der Deutschen Krankenhausgesellschaft sind allerdings bereits 95 Prozent der Pflegekräfte geimpft.

© Christoph Hardt/Geisler-Fotopress

Blitzumfrage

Krankenpflegekräfte zu 95 Prozent gegen COVID-19 geimpft