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Schmerzkongress

Schmerzpatient und E-Health im Fokus

Evidenz zählt: Schmerzexperten fordern wissenschaftliche Begleitung von Apps und Co..

Veröffentlicht:

MANNHEIM. Die Zahl der chronisch kranken Schmerzpatienten in Deutschland steigt. Da in der Schmerzmedizin vorwiegend kommunikative und medikamentöse Wirkfaktoren eine Rolle spielen, sehen Experten in der Telemedizin und in Apps ein großes Potenzial, um die schmerztherapeutische Versorgung zu verbessern.

Allerdings brauche es nicht nur mehr Forschungsprojekte, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Gesundheits- und Medizin-Apps zu bewerten, sondern auch Standards zum Datenschutz und zur Datensouveränität sowie zur Steuerung von Risiken dieser neuen Anwendungen. Das fordern Schmerzexperten im Vorfeld des Deutschen Schmerzkongresses 2018 vom 17. bis 20. Oktober in Mannheim.

Telemedizin und Apps bieten danach die Chance, therapeutische Beratung und Behandlung über die Grenzen spezialisierter Schmerzzentren hinweg auszuweiten.

"Die Schmerztherapie nutzt vorwiegend kommunikative und medikamentöse Wirkfaktoren. Einige Projekte belegen, dass sich Telemedizin, E-Health und Apps besonders in der Schmerztherapie gut einsetzen lassen", sagt Professor Carla Nau, Präsidentin des Deutschen Schmerzkongresses 2018.

Sie verweist auf einige Pain-Apps mit sogenannten Store-and-Forward-Applikationen, mit denen der Patient und/oder sein Arzt Daten elektronisch speichern und zu einem späteren Zeitpunkt sichten und auswerten kann. (eb)

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