Brandenburg

Tarifabschluss: Zuschlag ab dem fünften Bereitschaftsdienst

Marburger Bund und der GLG-Konzern einigen sich auf stufenweise Entgelterhöhungen sowie auf Zuschläge für Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft.

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Potsdam. In Brandenburg haben der Marburger Bund (MB)und der in den Landkreisen Uckermark und Barnim tätige GLG-Konzern auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt: Künftig gibt es nach Angaben der GLG, die die Krankenhäuser in Prenzlau, Eberswalde, Angermünde und die Fachklinik Wolletzsee betreibt, Zuschläge ab dem fünften Bereitschaftsdienst und der neunten Rufbereitschaft im Kalendermonat. Außerdem wurden die Zeitzuschläge für die Regelarbeit erhöht.

Zudem sieht der neue Tarifvertrag rückwirkende Entgelterhöhungen ab Juli 2022 um zwei Prozent und ab Oktober 2022 um drei Prozent vor. Ab Oktober 2023 sollen die Entgelte noch einmal um 2,5 Prozent steigen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis Februar 2024.

GLG-Geschäftsführer Dr. Jörg Mocek sprach am Donnerstag von einem „fairen Kompromiss“: „Angesichts der wirtschaftlichen Krise und den berechtigten Wünschen der Beschäftigten auf der einen Seite und der katastrophalen Situation der Krankenhäuser in Deutschland und dem, was augenblicklich überhaupt machbar ist, auf der anderen Seite, sind wir zu einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung gekommen.“

MB-Verhandlungsführerin Juliane Holtz sagte: „Wir sind insbesondere zufrieden über die Neuregelung, die den Teilzeitbeschäftigten einen Überstundenzuschlag bereits ab der ersten Stunde über der vertraglich vereinbarten individuellen Arbeitszeit zusichert.“ (lass)

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