Auswertung des DRK

Tausende Sachsen verpassen die zweite Corona-Impfdosis

Einmal gegen COVID-19 geimpft und dann nachlässig beim Folgetermin? Das erging nach DRK-Zahlen Tausenden Bürgern in Sachsen so.

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Dresden. Etwa jede neunte Zweitimpfung gegen COVID-19 wird in den sächsischen Impfzentren nicht wahrgenommen. Das habe eine Auswertung des DRK Sachsen für die Zeit vom 8. bis 15. Juni ergeben, teilte das sächsische Sozialministerium in Dresden mit.

Das DRK betreibt im Freistaat 15 Impfzentren. Den Angaben zufolge hätten von 60.076 vereinbarten Terminen für Zweitimpfungen 6922 nicht durchgeführt werden können. Das entspricht einem Anteil von 11,5 Prozent.

„Wer den zweiten Impftermin ausfallen lässt, gefährdet sich und seine Umgebung, weil die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erhöht wird“, erinnerte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). „Wer denkt, er kann sich seine zweite Impfung im Herbst holen, wenn es nötig ist, der täuscht sich, denn er ist bis dahin vor allem gegen eine Infektion mit der Delta-Variante relativungeschützt.“

Sie appelliere „eindringlich“, sich im „vorgegebenen Abstand unbedingt die zweite Impfung“ geben zu lassen, fügte Köpping an. (sve)

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