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Tauziehen um Evaluation

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BERLIN (ble). Mangelnde Bereitschaft zur Transparenz hat der stellvertretende Leiter des IQWiG Dr. Stefan Lange der Pharmaindustrie bei der Nutzenbewertung vorgeworfen. So würden Studien oft erst dann geliefert, wenn diese den Herstellern "passten", andere Studien würden nur unvollständig oder gar nicht veröffentlicht, kritisierte Lange am Dienstag bei einem Symposium des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller in Berlin.

Dr. Timm Volmer von Wyeth Pharma forderte eine Beteiligung der Industrie bei der Bestimmung der Fragestellungen für Nutzenbewertungen. Vorbild ist das Modell in Großbritannien. In Deutschland wird die Fragestellung vom Bundesausschuss vorgegeben. Volmer kritisierte die Verfahrensdauer der Nutzenbewertungen: Evaluation und Entscheidung dauerten bis zu 30 Monate pro Verfahren.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Die kritisierten Methoden des IQWiG

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