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Kostenübernahme

Thüringen finanziert Ausweitung von Corona-Tests

Thüringen steckt 25 Millionen Euro allein in die Ausweitung von Corona-Testkapazitäten. Auch die Kosten für Tests bei Kontaktpersonen sollen übernommen werden.

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Erfurt. Der Thüringer Landtag hat den Weg zur Finanzierung für systematische Corona-Tests beim Personal in Krankenhäusern und der Altenpflege frei gemacht. Mit der Mehrheit von Rot-Rot-Grün und CDU beschloss er am Freitag ein 1,26 Milliarden Euro schweres Hilfsprogramm zur Abminderung der Pandemiefolgen, in dem auch 25 Millionen Euro für die Ausweitung von Corona-Testkapazitäten vorgesehen sind.

Davon sollen neben dem Screening in Krankenhäusern und Altenpflege-Einrichtungen auch freiwillige präventive Tests in Schulen und Kindergärten finanziert werden. Auch die Tests asymptomatischer Kontaktpersonen vor allem in Corona-Hotspots werden vom Land bezahlt, solange die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht geklärt ist.

Über RKI-Empfehlungen hinaus

Mit diesen Plänen gehe Thüringen über die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts hinaus, betonte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke). Auch Mittel für Antikörpertests, mit denen sich eine überstandene COVID-19-Erkrankung nachweisen lässt, sind in dem Gesetzespaket eingeplant. Sobald Antikörpertests mit ausreichender Validität zur Verfügung stehen, sollen sie Werner zufolge ebenfalls in das Thüringer Testkonzept integriert werden.

In Thüringen wurden seit Beginn der Pandemie 3052 Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus registriert, 168 Menschen starben im Zusammenhang mit der Infektion. Zuletzt hatte es täglich nur noch einzelne neue Fälle gegeben. Die Sieben-Tage-Infektionsrate je 100 .000 Einwohner lag am Freitag bei 2,9 landesweit. (zei)

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