Nach Attacken in Mexiko

Vereinte Nationen fordern Respekt vor Ärzten und Pflegern

Nachdem unter anderem Mediziner in Mexiko angegriffen wurden, da sie angeblich das Coronavirus verbreiteten, fordern die Vereinten Nationen Respekt vor der Arbeit des medizinischen Personals.

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Mexiko-Stadt. Nach Angriffen auf Ärzte und Krankenschwestern in Mexiko haben die Vereinten Nationen (UN) Respekt vor der Arbeit des medizinischen Personals in der Corona-Krise gefordert.

„Die UN in Mexiko rufen die gesamte Bevölkerung dazu auf, die Arbeit und die körperliche Unversehrtheit der Mediziner zu respektieren, die angesichts der Corona-Pandemie eine wichtige Arbeit leisten“, hieß es in einer Stellungnahme am Mittwoch.

Gedroht, Klinik niederzubrennen

Zuletzt waren in Mexiko mehrfach Ärzte und Pfleger körperlich und verbal angegriffen worden. Die Angreifer warfen ihnen vor, das Coronavirus zu verbreiten.

In Mexiko-Stadt wurde eine Krankenschwester beleidigt und geschlagen. In Axochiapan im Bundesstaat Morelos drohten Anwohner, ein Krankenhaus niederzubrennen, sollten dort Corona-Patienten behandelt werden. Die Nationalgarde bezog im ganzen Land vor 344 Kliniken und Gesundheitszentren Stellung, um das Personal zu schützen.

In Mexiko haben sich bislang 10 .544 Menschen nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. 970 Patienten starben im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit COVID-19 in dem lateinamerikanischen Land. (dpa)

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