"Verzahnung der Pädiater mit Kliniken ist wichtig"

BERLIN (ras). Fast ein Drittel der niedergelassenen Pädiater kann zusätzlich zur fünfjährigen Facharztausbildung in der Kinder- und Jugendmedizin eine weitere Spezialisierung nachweisen.

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Im Gegensatz zu Kollegen aus der Erwachsenenmedizin ist es daher für Professor Klaus M. Keller legitim, dass Pädiater sowohl haus- als auch fachärztlich tätig sein dürfen, sagte Keller als Kongressleiter des 41. Kinder- und Jugend-Ärztetages in Berlin.

Allerdings erfordere dies eine enge Verzahnung der niedergelassenen Pädiater mit den Kliniken und Abteilungen für Kinder- und Jugendmedizin. Dies schließe ein, dass viele Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin Patienten mit seltenen oder chronischen Erkrankungen ambulant mitversorgen dürfen.

Die optimale Versorgung dieser Patienten sei ohne diese Verzahnung nicht möglich.

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