Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Von Gerechtigkeit keine Spur!

Ilse SchlingensiepenVon Ilse Schlingensiepen Veröffentlicht:

Der Begriff "Honorargerechtigkeit" kommt vielen niedergelassenen Ärzten wie Hohn vor. Dabei sollten die Änderungen an der Honorarsystematik vor allem für eins sorgen: für mehr Gerechtigkeit. Unbestritten gibt es Gewinner der Reform, die von einem Honorarzuwachs profitieren. Von ihnen hört man aber nichts. Immer lauter wird dagegen der Protest der Verlierer, die sich mit schwindenden Honoraren konfrontiert sehen, weil sie in der falschen Region wohnen, zur falschen Fachgruppe gehören oder zur falschen Untergruppe - oder alles zusammen. Bei den fachärztlichen Versorgerpraxen in Nordrhein potenzieren sich die Probleme. Sie erhalten eine Vergütung, die deutlich unter dem liegt, was sie für die Versorgung ihrer gesetzlich versicherten Patienten benötigen.

Hier besteht Handlungsbedarf. An einem System, das zu solchen Verwerfungen führt, muss etwas faul sein. Da absehbar ist, dass die Kassen kein zusätzliches Geld zur Verfügung stellen, muss die Verteilung neu geregelt werden. Das wird denen nicht gefallen, die etwas abgeben müssen, ist aber alternativlos. Um bewerten zu können, ob die Honorarverteilung danach gerechter ist, muss sie transparenter werden - auch so ein Versprechen, das die jüngsten Reformen recht folgenlos begleitet hat.

Lesen Sie dazu auch: Augenärzte und KV suchen ihr Heil vor Gericht

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
An der Frankfurt School of Finance & Management im Norden der Mainmetropole wird auch in diesem Jahr der Tag der Privatmedizin 2026 ausgerichtet. Die Veranstaltung ist für den 21. November angesetzt. (Archivbild)

© Frankfurt School of Finance & Management

Update

Praxiswissen und Innovation

Privatmedizin: Anregungen für die Praxis in Frankfurt am 21. November

Logo Medibiom

© Medibiom

MEDICE

MEDIBIOM – Darmgesundheit neu gedacht!

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö†

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kongress in Chicago

Herzkongress AHA 2026: Diese Studien könnten die Praxis verändern

Lesetipps
Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2026 in der Kategorie Specialist Care:

© Marc-Steffen Unger

Fortgeschrittenes kleinzelliges Lungenkarzinom

Galenus-Preis 2026: Imdylltra® gewinnt in der Kategorie Specialist Care