Windhorst fordert "Welpenschutz" für junge Ärzte

MÜNSTER (iss). Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) Dr. Theodor Windhorst hat die Ärzte aufgefordert, sich besser um die Bedürfnisse des Nachwuchses zu kümmern.

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"Wir müssen auf die junge Ärztegeneration hören, genau hinhören, was sie vom Arztberuf erwartet", sagte Windhorst auf dem 5. Westfälischen Ärztetag in Münster. Die Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen sollten den Vorstellungen und Wünschen der jungen Kollegen entsprechen.

Bisher sei es aber so, dass die Alten und Etablierten die Regeln für die Jungen machen, sagte Windhorst. "Und das macht keinen Sinn, wenn wir die junge Ärztegeneration für den Arztberuf gewinnen wollen."

Deshalb müsse der Nachwuchs stärker einbezogen werden, wenn es um die Weiterentwicklung der Regelungen zur Berufsausübung gehe.

Der ÄKWL-Präsident zog einen Vergleich aus dem Tierreich heran. "Dort gibt es den Welpenschutz. Wir kennen das nicht." Die älteren Ärzte müssten aktiv auf die jungen zugehen, forderte er. "Wir müssen ein Miteinander aufbauen."

Sonst werde es nicht gelingen, die jungen Kollegen, die mit großem Altruismus in das Medizinstudium gegangen sind, langfristig in der medizinischen Versorgung zu halten.

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