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Erstes Halbjahr

Zahl der Organspender gestiegen

Trotz Corona gab es im ersten Halbjahr 2020 mehr Organspender als noch ein Jahr zuvor. Von einem Aufwärtstrend will die DSO aber noch nicht sprechen.

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Berlin. Die Zahl der Organspender ist in Deutschland im ersten Halbjahr gestiegen. Von Januar bis Juni zählte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 487 postmortale Organspender, wie zunächst der Berliner „Tagesspiegel“ berichtete. Ein Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bestätigt die DSO auf Nachfrage. Die Zahl der gespendeten Organe nahm von 1511 auf 1557 zu (plus 3 Prozent).

Von einer neuen Trendwende will die DSO noch nicht sprechen, dies sei zu früh. Zumal nicht sicher ist, wie viele Spender es ohne die Corona-Pandemie gewesen wären. Sehr positiv sei aber, dass – im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern – die Zahl der Spender trotz Corona zugenommen habe. In Italien, Spanien oder Frankreich seien die Zahlen dramatisch eingebrochen.

Das Thema Organspende sei in den Kliniken nicht in Vergessenheit geraten, sagt Birgit Blome, Sprecherin der DSO. Laut Blome geht das Plus bei den Spenderzahlen aber vor allem auf den Zuwachs im Januar und Februar zurück. In den beiden Monaten zählte die DSO 41 Spender mehr gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019, eine Steigerung von 29,3 Prozent (Jan/Februar 2019: 140; Jan/Feb 2020: 181). (reh)

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