Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Zeit, die Inhalte wieder zu entdecken

Ilse SchlingensiepenVon Ilse Schlingensiepen Veröffentlicht:

In kaum einem Bereich der Gesundheitspolitik hat in den vergangenen Jahren so eine große Diskrepanz zwischen Worten und Taten gelegen wie bei der hausarztzentrierten Versorgung.

Viele haben sich ihre Stärkung auf die Fahnen geschrieben. Im Vergleich dazu ist in weiten Teilen der Republik nur wenig passiert.

Flächendeckende Vereinbarungen mit großem Rückhalt bei Hausärzten und Krankenkassen sind die Ausnahme, bislang dominieren Insellösungen. Ein Grund: Im Ringen um die Deutungshoheit und die Macht ist viel Porzellan zerschlagen worden.

Oft standen nicht Inhalte der Patientenversorgung im Mittelpunkt, sondern die Auseinandersetzung zwischen Hausärzteverband und der KV sowie die Frage, wie sich die Kassen dazu positionieren.

In Nordrhein-Westfalen ist per Schiedsspruch jetzt ein Vertrag auf den Weg gebracht worden, der eine bislang unbekannte Größenordnung erreichen könnte.

Das gelingt nur, wenn Kassen und Hausärzte die Vereinbarung so mit Inhalt füllen, dass beide Seiten damit leben können. Gut wäre, wenn es endlich wieder um die bessere Patientenversorgung ginge.

Lesen Sie dazu auch: NRW: Hausarztvertrag für die Fläche

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Geldschein, teilweise bedeckt von Stethoskop

© photocrew / stock.adobe.com

Kostenstrukturanalyse

Privatanteil an den Einnahmen geht leicht zurück

Logo Cardisio

© oxyven

Oxyven

Intravenöse Sauerstofftherapie mit Applimed-O2 1000

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö†

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kongress in Chicago

Herzkongress AHA 2026: Diese Studien könnten die Praxis verändern

Vergleich der Kreise

Wo MRSA-Infektionen besonders häufig sind

Klassifikation von Herztönen nach Auskultation

Zusammenarbeit Mensch und KI: Das Vertrauen kann täuschen

Lesetipps
Richterhammer und Klemmbrett

© Andrii / Stock.adobe.com

Interview

EU AI Act: Was die neuen Transparenzpflichten für Praxen bedeuten

Eine Frau leidet unter Schwindel, hält sich mit der einen Hand an der Tür fest und ihre andere Hand liegt auf der Stirn.

© Tunatura/stock.adobe.com

Neurologin gibt Tipps

So gehen Sie bei Schwindel richtig vor