Zu wenige KV-Praxen

vdek Sachsen fordert KV zum Handeln auf

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DRESDEN. Zur Sicherung der Versorgung sollte die KV nach Ansicht des vdek in Sachsen stärker aus bisher Praxen mit angestellten Ärzten betreiben. Junge Ärzte scheuten häufig die Niederlassung, weil ihnen die Erfahrung fehle, sagte die sächsische vdek-Leiterin, Silke Heinke. Durch eigene Einrichtungen der KV könnte diese Hürde unkompliziert abgebaut werden.

Dies müsse aber zügig entschieden werden: Werde zu lange gewartet, orientierten sich die Patienten anders, erklärte Heinke. Einem Nachfolger, der erst spät die Praxis übernehme, stehe dann wegen fehlender Patienten vor wirtschaftlichen Problemen.

Bisher hat die KV Sachsen laut vdek im Freistaat erst eine Praxis als Eigeneinrichtung betrieben. Diese wurde mittlerweile von der angestellten Ärztin übernommen. Neu ist seit Kurzem eine rheumatologische Praxis im ostsächsischen Görlitz, die von der KV verantwortet wird. Heinke zufolge konnte die einzige Rheumatologie-Praxis im Landkreis nur so erhalten werden. (lup)

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