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Arzthaftung

AOK Hessen hat wegen Behandlungsfehlern gut drei Millionen Euro zurückgefordert

Die Quote der durch den Medizinischen Dienst bestätigten Behandlungsfehler lag bei der AOK Hessen im Jahr 2024 bei 25 Prozent. Die Kasse konnte daduch mehrere Millionen Euro von den Schadensverursachern zurückholen.

Veröffentlicht:

Bad Homburg. Die AOK Hessen bearbeitet nach eigenen Angaben aktuell 1.200 Fälle von mutmaßlichen ärztlichen Behandlungsfehlern. Wie die Kasse am Mittwoch mitteilte, habe die Quote der durch den Medizinischen Dienst (MD) bestätigten Behandlungsfehler im Jahr 2024 bei 25 Prozent gelegen. Infolgedessen habe die AOK im vergangenen Jahr mehr als 3,3 Millionen Euro erfolgreich zurückgefordern können.

Geprüft würden aber nicht nur ärztliche Behandlungsfehler im Krankenhaus oder in der Praxis, sondern auch Verdachtsfälle von Fehlern in der Pflege, bei Physiotherapeuten oder Hebammen sowie bei Verdacht eines Produktfehlers wie nicht korrekt funktionierende Herzschrittmacher oder defekte Hüftprothesen. (bar)

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Kommentare
Dr. Thorsten Schmidt 26.02.202522:05 Uhr

1200 fälle und 3 Mio Gewinn bei welchen Kosten bei der AOK? Welcher Zeitfaktor bei den 75% die zu Unrecht beschuldigt wurden, was hat es den dann gebracht? Was wäre passiert wenn man die MannStunden gespart hätte? Wieviel Papierkram war dafür nötig in Zeiten der Entbürokratisierung?
Am 01.06.23 habe ich den KV Sitz übernommen (5 sitze aktuell unbesetzt) ich glaube ich werde auch hinschmeißen wenn es so weiter geht…. Interessiert aber ja keinen…..

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