Unternehmen

„Ab sofort“ auch Cannabis von Stada

Stada gibt den Marktstart seiner Cannabis-Range bekannt. Ein spezialisierter Arztaußendienst verspricht Antworten auf Versorgungsfragen.

Veröffentlicht:

Bad Vilbel. Vor einem halben Jahr kündigte der Generika- und OTC-Hersteller Stada den Einstieg in den medizinischen Cannabismarkt an. Nun ist es soweit: Unter dem Namen CannabiStada® werde es „ein breites Produktportfolio“ mit Blüten und Vollextrakten geben, kündigte das Unternehmen am Montag an.

Den Auftakt machen demnach „ab sofort“ zwei Blüten-Produkte mit THC/CBD-Verhältnis von 17/1 und 22/1 in drei Packungsgrößen (10, 15 und 25 Gramm). Weitere Produkte sollen folgen. Im Preisverzeichnis „Lauer-Taxe“ sind zum 1. März bereits Produkte zu 14/1 und 20/1 gelistet.

Stada vertreibt den Angaben zufolge seine THC-Präparate auch mit Hilfe eines Arztaußendienstes, der eigens zu medizinischen und versorgungsrelevanten Fragen geschult sei und auch zum Antrag auf Kostenübernahme beraten könne.

Darüber hinaus würden Fortbildungen für Ärzte und Apotheker angeboten. Auf der Website www.canna.stada sind sowohl Informationen zur Cannabis-Therapie für die Öffentlichkeit, als auch – logingeschützt – für Fachkreise hinterlegt; dort lassen sich unter anderem Hinweise zur Studienlage oder zur Aufnahme der THC-Behandlung in Leitlinien finden.

Hauptanwendungsgebiete für Cannabis sind laut Stada derzeit chronische Schmerzen nach ungenügender Opioidtherapie, Spastiken bei MS sowie „weitere neurologische und onkologische Therapiefelder“. Stada bezieht sein Cannabis von dem börsennotierten kanadischen Produzenten Medipharm Labs. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Tab. 1: Verbesserung wichtiger Endpunkte nach 24-wöchiger randomisierter Behandlung mit Vimseltinib vs. Placebo (MOTION-Studie)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Tenosynoviale Riesenzelltumoren

Erste zugelassene systemische Therapie zeigt überzeugende Langzeiteffekte

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deciphera Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Durvalumab im Real-World-Vergleich

© Springer Medizin Verlag

ED-SCLC

Durvalumab im Real-World-Vergleich

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Prozesse werden teurer

Tipps: So können Praxen die Risiken für einen GOÄ-Streit minimieren

Sie fragen – Experten antworten

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?

Bei Senioren

Hypothermie bei Sepsis – ein Warnsignal!

Lesetipps
Eine Blutdruckmessung

© CasanoWa Stutio / stock.adobe.com

Fallstricke in der Praxis

Häufige Fehler in der Hypertonie-Therapie: So geht’s besser!

Ein Mann im Hintergrund nimmt einen Schluck von einem Drink. Im Vordergrund stehen vier Flaschen mit alkoholischen Getränken.

© Axel Bueckert / stock.adobe.com

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert