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Abrechnungsbetrug: Steckten Arzt und Privatpatient unter einer Decke?

SAARBRÜCKEN (kud). Ein Allgemeinmediziner im Saarland soll gemeinsam mit Privatversicherten Krankenkassen und die Beihilfe um rund 10.000 Euro betrogen haben.

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Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass sie in mindestens 20 Verdachtsfällen ermittelt. Das Pikante: Bei zwei Patienten handelt es sich offenbar um einen aktiven und einen pensionierten Finanzbeamten.

Der Arzt war vor Kurzem festgenommen worden. Ursprünglich wurde nur Steuerhinterziehung vermutet. Bei einer Durchsuchungsaktion fanden sich aber offenbar Hinweise auf Abrechnungsbetrug.

Dabei besteht der Verdacht, dass entweder Rechnungen für fiktive Leistungen oder überhöhte Rechnungen ausgestellt wurden. Den Vorteil sollen sich Arzt und Patienten geteilt haben.

Das Finanzministerium leitete gegen den Beamten ein Disziplinarverfahren ein. Dem Vernehmen nach hat er ein Teilgeständnis abgelegt. Der niedergelassene Mediziner befindet sich in Untersuchungshaft.

Wegen Immobilienbesitzes im Ausland wird Flucht- und Verdunkelungsgefahr angenommen. Bei einer Verurteilung droht dem Arzt eine mehrjährige Haftstrafe.

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