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Gesundheitsmarkt

Agaplesion und proDiako wollen fusionieren

FRANKFURT/MAIN (dpa). Der christliche Gesundheitskonzern Agaplesion und das Krankenhausunternehmen proDiako wollen sich zu einem der zehn größten Anbieter auf dem deutschen Gesundheitsmarkt zusammenschließen.

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Die Verträge seien bereits von den Entscheidungsgremien beider Seiten unterzeichnet worden, teilte Agaplesion am 18. August in Frankfurt mit. Nach der Fusion soll der Umsatz der gemeinnützigen Aktiengesellschaft bei mehr als einer Milliarde Euro liegen.

Mehr als 17.000 Menschen arbeiten in etwa 100 Einrichtungen beider Unternehmen. Darunter sind 31 Krankenhäuser, 30 Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Hospize, medizinische Versorgungszentren und ambulante Pflegedienste.

"Für einzelne Krankenhäuser wird es immer schwieriger, sich in einer dynamischen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation im Sozialmarkt zu behaupten", begründete Agaplesion-Vorstandschef Markus Horneber den Zusammenschluss, der vom Bundeskartellamt noch gebilligt werden muss. Agaplesion hat seinen Sitz in Frankfurt, proDiako im niedersächsischen Rotenburg/Wümme.

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