Direkt zum Inhaltsbereich

E-Heilberufsausweis

BÄK lässt zweiten Anbieter zu

Qualifizierte Signatur, verschlüsselte Kommunikation: Für den neuen Arztausweis gibt es jetzt schon zwei Anbieter.

Veröffentlicht:

Berlin. Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die D-Trust GmbH, ein Unternehmen der Bundesdruckerei, am Mittwoch für die Ausgabe des elektronischen Heilberufsausweises der Generation 2 (HBA G2) zugelassen. Damit hat neben T-Systems jetzt ein weiterer Anbieter das Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen.

„Ein weiterer wichtiger Schritt für die flächendeckende Ausgabe der elektronischen Heilberufsausweise an unsere Ärztinnen und Ärzte und für die Nutzung digitaler Anwendungen ist damit erreicht. In den nächsten sechs Monaten rechnen wir mit der Zulassung von zwei weiteren Anbietern“, erklärte Erik Bodendieck, Vorsitzender des BÄK-Ausschusses „Digitalisierung der Gesundheitsversorgung“.

Der elektronische Heilberufsausweis der zweiten Generation ist die persönliche Zugangskarte der Ärztinnen und Ärzte in die digitale Welt der Gesundheitsversorgung. Er besitzt alle notwendigen Grundfunktionalitäten zur elektronischen Authentifizierung, Signatur und Verschlüsselung.

Die Chipkarte bietet die Möglichkeit zur „qualifizierten elektronischen Signatur“ (QES). Damit können Ärztinnen und Ärzte zum Beispiel E-Arztbriefe, E-Rezepte, digitale Laborüberweisungen oder Notfalldaten rechtssicher digital unterzeichnen. „Insbesondere die Möglichkeit der Mehrfachsignatur sorgt für weniger Aufwand. Hierbei muss der Arzt nicht bei jeder digitalen Unterschrift eine PIN eingeben. Eine einmalige PIN-Eingabe macht bis zu 250 Signaturen möglich“, so Bodendieck.

Mit dem elektronischen Heilberufsausweis könne zudem auf die medizinischen Daten zugegriffen werden, die auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beziehungsweise in der Telematikinfrastruktur abgespeichert sind.

Dies betreffe zunächst die im Laufe des nächsten Jahres zu erwartenden Anwendungen der Telematikinfrastruktur „Notfalldatenmanagement“ und „Elektronischer Medikationsplan“. (maw/ger)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Geldschein, teilweise bedeckt von Stethoskop

© photocrew / stock.adobe.com

Kostenstrukturanalyse

Privatanteil an den Einnahmen geht leicht zurück

Logo Cardisio

© oxyven

Oxyven

Intravenöse Sauerstofftherapie mit Applimed-O2 1000

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Esteban Roman Garcia hat einen modernen OP eingerichtet, mit allen erforderlichen Geräten, um effizientes Arbeiten zu ermöglichen.

© privat

Praxismanagement

Arzt und Unternehmer: Chirurg in Ostwestfalen auf Expansionskurs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: dem Finanzdienstleister MLP SE, Wiesloch
Logo vom ÄrzteTag extra der Ärzte Zeitung mit dem Porträt des Podcast-Gesprächspartners Reinhard Pfingsten von der apoBank

© apoBank

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deutscher Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vergleich der Kreise

Wo MRSA-Infektionen besonders häufig sind

Interview

EU AI Act: Was die neuen Transparenzpflichten für Praxen bedeuten

Kongress in Chicago

Herzkongress AHA 2026: Diese Studien könnten die Praxis verändern

Lesetipps